GN012 Gesellschaft für Freiheitsrechte

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Die Gesellschaft für Freiheitsrechte

Die Gesellschaft für Freiheitsrechte verteidigt mit dem Mittel der strategischen Prozessführung Freiheitsrechte, also Grundrechte mit dem Slogan “Keep calm and go to Karlsruhe”.

Pauline Weller

Pauline Weller ist im Legal Team der Gesellschaft für Freiheitsrechte zuständig für die Themen Gemeinnützigkeit und Stärkung der Zivilgesellschaft.

Strategische Prozessführung

Mit dem Mittel der strategischen Prozessführung, werden gezielt Rechtsfälle ausgewählt, welche einen allgemeinen Nutzen für Freiheitsrechte wie Gleichberechtigung, Meinungsfreiheit und informationelle Selbstbestimmung haben. Die GFF wählt dabei gezielt Fälle aus und sucht sich die passenden Klageberechtichten für die Klage. Sie unterstützt die Klagenden, indem sie die passenden Anwälte auswählt und ggf. finanziert.

Tolle Organisationen

Zum Ende des Podcast werden weitere Organisationen empfohlen. An dieser Stelle sind dies:

Titelbild Podcast Episode Gesellschaft für Freiheitsrechte

GN011 Gemeinnütziger Journalismus

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Rudolf Augstein Stiftung

Die aus dem Nachlass des Spiegel-Gründers Rudolf Augstein gegründete Stiftung fördert in den Bereichen Journalismus, Kunst und Soziales.

Stephanie Reuter

Stephanie Reuter ist die Geschäftsführerin der Rudolf Augstein Stiftung und hat passend zu den Förderbereichen der Stiftung Journalistik und Kultur- und Medienmanagement studiert. Sie ist eine der Sprecherinnen des “Forums gemeinnütziger Journalismus“.

Gemeinnütziger Journalismus

Warum brauchen wir gemeinnützigen Journalismus?

In Zeiten des Mediensterbens, braucht der Journalismus eine Vielzahl von Geschäftsmodellen. Einer könnte gemeinnütziger Journalismus sein. Hier steht bisher aber die Abgabenordnung um Weg. Zwar gibt es bereits einige Organisationen die gemeinnützigen Journalismus betreiben wie Correctiv, Netzpolitik.org, Finanztip, Investigate Europe…, diese müssen jedoch immer einen anderen gemeinnützigen Zweck verfolgen. Es besteht eine Chance, dass die Abgabenordnung noch in dieser Legislaturperiode geändert wird. Noch ist aber offen, ob Journalismus eine Chance hat in den §52 der Abgabenordnung aufgenommen zu werden.

Im Sommer 2020 veröffentlicht die Rudolf Augstein Stiftung zusammen mit anderen Organisationen einen umfangreichen Report zum gemeinnützigen Journalismus.

Tolle Organisationen

Zum Ende des Podcast werden weitere Organisationen empfohlen. An dieser Stelle sind dies:

GN010 Stiftung für direkte Demokratie in der Schweiz

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avatar Daniel Graf

Daniel Graf hat die digitale Kampagnenplattform wecollect.ch gegründet Unterschriftensammlung für Initiativen und Referenden durchzuführen. Nach 5 Jahren in Privatbesitz überführt er die Plattform jetzt in eine eigene Stiftung.

Daniel Graf

Daniel Graf war Campaigner bei Amnesty International und hat vor 5 Jahren wecollect.ch gegründet.

wecollect.ch

Die Plattform wecollect.ch erleichtert die Unterschriftensammlung für Initiativen und Referenden in der Schweiz. Schwerpunkt liegt dabei nicht nur in der Technik, sondern auch in den Möglichkeiten die Menschen dabei zu unterstützen eine Aktion erfolgreich durchzuführen.

Stiftung direkte Demokratie

Mit der Stiftung direkte Demokratie soll die Arbeit von wecollect.ch jetzt gebündelt werden und in eine unabhängige Organisationsstruktur übertragen werden. Die Stiftung wurde von über 1.000 Mitstifterinnen und Mitstiftern finanziert und entscheidet in Zukunft über die Unterstützung bei Kampagnen.

GN009 Alles Neu

avatar Jona Hölderle

Nach 5 Jahren möchte ich den Podcast wieder neu starten. Weiter mit Interviews aus gemeinnützigen Organisationen. Aber mit einem Fokus auf gemeinnützigen Startups. Aus den Organisationen, der nächsten Generation, die alte Probleme anpacken und versuchen sie auf eine neue Art zu lösen.

GN008 Transparenz

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avatar Friedrich Haunert
In der achten Folge des Podcasts gemein & nützlich habe ich mich mit Friedrich Haunert getroffen um über Transparenz in gemeinnützigen Organisationen zu reden.

Friedrich Haunert

Friedrich Haunert ist Fundraiser und Organisationsberater und arbeitet ehrenamtlich in der Initiative Transparente Zivilgesellschaft bei Transparency International.

Transparenz und ihre Wirkung auf gemeinnützige Organisationen

Warum gibt es keine absolute Transparenz und welche Vor- und Nachteile könnten gemeinnützige Organisationen von mehr Transparenz haben?

Initiative Transparente Zivilgesellschaft

Die Initiative Transparente Zivilgesellschaft als freiwillige Selbstverpflichtung, quasi als Minimalstandard für Transparenz?

Podcast Titel Transparenz

GN007 Was ist Gemeinnützigkeit?

avatar Jona Hölderle
avatar Nicola Kriesel
In der siebten Folge des Podcasts gemein & nützlich habe ich mich mit Nicola Kriesel getroffen um über Gemeinnützigkeit zu reden. Dabei bin ich gleich einmal enttäuscht worden und musste erfahren, dass es hier nicht um hochtrabende Konzepte geht, sondern erst einmal nur um Steuerrecht. Aber ein Paragraph im Steuerrecht, der große Auswirkungen auf den ganzen “dritten Sektor” hat. Hört es euch an!

Nicola Kriesel

Nicola Kriesel berät als Teil von socius gemeinnützige Organisationen. Ihren Schwerpunkt hat die studierte Juristin dabei auf Bildungseinrichtungen und ihrer Entwicklung.

Was ist Gemeinnützigkeit

Gemeinnützigkeit ist in Deutschland ein in der Abgabenordnung (§52) festgeschriebener steuerbegünstigter Zweck. Das heißt, dass als gemeinnützig anerkannte Organisationen bei Vermögenssteuern, Einkommenssteuer und Körperschaftssteuern anderen Organisationen bevorzugt werden. Das heißt aber noch lange nicht, dass gemeinnützige Organisationen gar keine Steuern zahlen müssen.

Wie wird man Gemeinnützig?

Gemeinnützig können alle Körperschaften werden, also Vereine, Stiftungen, GmbHs, AGs, Genossenschaften und Co. Personen und Personengesellschaften sind hiervon ausgeschlossen.

Verfolgt die Organisation gemeinnützige Zwecke kann sie beim lokalen Finanzamt für Körperschaften die Gemeinnützigkeit beantragen. Diese prüft dann in erster Linie die Satzung und eventuelle Finanzberichte und erteilt für einen bestimmten Zeitraum die Gemeinnützigkeit. In der Abgabenordnung ist in 25 Punkten aufgelistet welche Zwecke als gemeinnützig anzuerkennen sind. Hierzu zählt die Förderung des Sports (Schach gilt als Sport), die Förderung des traditionellen Brauchtums einschließlich des Karnevals, der Fastnacht und des Faschings oder des Amateurfunkens, des Modellflugs und des Hundesports.

Welche Vorteile hat Gemeinnützigkeit

Gemeinnützige Organisationen haben steuerliche Vorteile. Aber auch ihre Spender haben etwas davon. Wer einer anerkannten gemeinnützigen Organisation spendet kann seine Spende von der Steuer absetzen. Aber wer gemeinnützig ist, hat auch Einschränkungen im Geschäftsgebaren. Ein gemeinnütziger Verein darf z.B. nicht zu viel wirtschaftliche Tätigkeiten haben, keine Gewinne ausschütten und muss seine Einkünfte zeitnah verwenden.

Folge 7: Was ist Gemeinnützigkeit?

 

GN006 Pfadfinder

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avatar Peter Mestel
In der sechsten Folge des Podcasts gemein & nützlich habe ich mich mit Peter Scheffler vom Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder unterhalten um endlich mal zu verstehen, was Pfadfinder eigentlich machen.

Als über 100 Jahre alte weltweiter Jugendbewegung sind die Pfadfinder nicht erst durch Fähnlein Fieselschweif von Tic, Tric und Trac bekannt. In Deutschland gibt es eine ganze Reihe von Verbänden, die sich der Idee von Robert Baden-Powell verschrieben haben. Es gibt katholische Verbände, einen evangelischen Verband und überkonfessionelle Verbände die dann auch noch BDP und BdP heißen. Das war Grund genug um mein Halbwissen einmal zu überprüfen und mir erklären zu lassen, was die Pfadfinder ausmacht, wie die Arbeit vor Ort aussieht und wie Pfadfinder sich organisieren.

Viel Spaß beim Hören!

GN005 Katholische Jugendarbeit

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avatar Wolfgang Finke
In der fünften Folge des Podcasts gemein & nützlich habe ich mich mit Wolfgang Finke von der KJG über katholische Jugendarbeit unterhalten.

Was macht katholische Jugendarbeit eigentlich aus und wie unterscheidet sie sich von anderen Jugendorganisationen? Wie ist das Verhältnis zur verfassten Kirche und wie wird Jugendarbeit in den nächsten Jahren aussehen?

“1,5 Stunden am Stück – Bist du verrückt?” oder warum ich podcaste

Neben vielen positiven Rückmeldungen bekomme ich auf meinen neuen Podcast gemein & nützlich vor allem eine Reaktion: “1,5 Stunden am Stück – Bist du verrückt so viel Zeit hat doch niemand?” Diese Reaktion kommt in der Regel von Freunden und Bekannten, die selber keine Podcasts hören.

Die Länge von Podcasts

Ich habe 30 Podcasts abonniert und stolper jede Woche wieder über neue Perlen.

Ich habe 30 Podcasts abonniert und stolper jede Woche wieder über neue Perlen.

Ich selber höre etwa 10 Stunden Podcasts in der Woche und liebe diese Form der Informationsaufnahme. Dafür höre ich, seid dem ich Podcasts habe, kein Radio mehr (nur morgens unter der Dusche). Aber ich gebe gerne zu, eine Stunde ist viel Lebenszeit und es ist nahezu unmöglich diese am Stück vor dem Computer anzuhören. Podcasts eignen sich deshalb schlecht für schnell geklickte Links auf Facebook und Twitter.

Einen Podcast sollte man eher wie Inforadio hören. Vielleicht nicht auf der Arbeit, aber bei Tätigkeiten die wenig Konzentration erfordern. Ich höre Podcasts bei der Hausarbeit, beim Kochen, in Bus und Bahn, auf dem Fahrrad und beim Einkaufen. Also fast immer dann, wenn keine soziale Interaktion von mir gefordert wird.

Das geht oft nur schlecht im Browser am Computer. Deshalb lohnt es sich den Podcast auf einem MP3-Player oder Smartphone zu hören. Hier kann man auch mal auf Pause klicken und am nächsten Tag weiter hören. Mit einem Podcast-Programm einem sogenannten Podcatcher werden zudem neue Folgen automatisch heruntergeladen. So hab ich immer aktuelle Folgen auf dem Handy und kann sie auch anhören, wenn ich gerade keine Internetverbindung habe.

Zudem gibt es noch einen kleinen Trick. Man kann Podcasts auch schneller hören. Wir sind gut in der Lage schneller Informationen aufzunehmen, als diese gesprochen werden. Zudem haben ungeschnittene Podcasts oft eine geringere Informationsdichte als ein drei Minuten Beitrag im Radio. Nur, wenn man die Podcaster persönlich kennt ist die leichte Verzerrung der Stimme etwas irritierend. Ich höre die meisten deutschen Podcasts in 1,5 facher Geschwindigkeit, englische Podcasts etwas langsamer.

Ein Thema in voller Länge

Journalisten fassen zusammen und spitzen zu. Es ist einfach schwierig ein komplexes Thema auf ein paar Minuten herunterzukürzen. Jeder der schon mal ein Interview gegeben hat weiß, wie wenig Material am Ende wirklich gesendet wird. Aber wenn mich etwas interessiert, will ich die ganze Story. In 1,5 Stunden kann man ein Thema ganz gut bearbeiten und auch Wiedersprüche und Hintergründe erläutern. Ich mag das.

Allerdings ist es mir oft zu aufwändig, lange Texte zu lesen. Ein Text braucht immer meine volle Konzentration, dementsprechend kann ich ihn nur lesen, wenn ich mit allen Sinnen dabei bin. Von dieser Zeit mit voller Aufmerksamkeit hab ich leider etwas zu wenig.

Und was hab ich als Podcaster davon?

Mir ist bewusst, dass mehr Menschen einen kurzen Blogbeitrag von mir lesen, als sich 1,5 Stunden Podcast über gemeinnützige Organisationen anzuhören. Aber wer sich den ganzen Podcast angehört hat, der hat etwas mitgenommen, da bin ich mir sicher. Der Podcast ist also ein bewusster Schritt zu weniger Reichweite, aber mehr Informationen.

Und: ein Podcast wird abonniert und regelmäßig gehört. Es entsteht eine dauerhafte Beziehung zwischen Podcaster und Hörer. Das wird noch einmal von der Gesprächssituation unterstützt. Ein Gespräch ist ein sehr natürliches, sehr authentisches Format. Man hat als Podcast-Hörer eine viel engere Beziehung zum Podcaster, als Leser diese zu den Autoren haben. Der Podcaster ist wie der Mann/die Frau im Radio. Eine Stimme transportiert unheimlich viel.

Und ich persönlich? Ich habe einen Grund mich mit interessanten Menschen über interessante Organisationen zu unterhalten. Dabei geht es bewusst nicht um meinen Arbeitsbereich Online-Marketing, sondern um die Themen die mich interessieren und die sonst in meinem Arbeitsalltag zu kurz kommen.

Wenn du jetzt sagst, dass ist mir alles zu viel, kann ich das gut verstehen. Vielleicht ist dann unser Blog sozialmarketing.de etwas für dich. Wer mal ausprobieren will Podcasts zu hören, der kann gemein & nützlich direkt hier abonnieren!

GN004 Eine Welt Netz

avatar Jona Hölderle
avatar Vera Dittgen
In der vierten Folge des Podcasts gemein & nützlich bin ich zu Gast bei Vera Dittgen vom Eine Welt Netz NRW um mit ihr über das Eine Welt Netz, Entwicklungszusammenarbeit und was wir vor Ort machen können zu reden.